Warum manche Kinder abends nicht zur Ruhe kommen
Der Tag war lang, alle sind müde – und trotzdem dreht dein Kind abends erst richtig auf. Das hat oft weniger mit Trotz zu tun als damit, was der Tag über an Reizen im Kind "hängengeblieben" ist.
Drei Muster, die abends besonders sichtbar werden
Zu viele Eindrücke des Tages sind noch nicht verarbeitet
Manche Kinder nehmen Gedanken, Stimmung und Tempo ihrer Umgebung besonders stark auf – über den ganzen Tag summiert sich das. Abends, wenn endlich Ruhe einkehren könnte, kommt genau das dann verzögert zum Vorschein.
Die Tagesstimmung der Familie wirkt nach
Manche Kinder übernehmen die emotionale Stimmung im Haushalt sehr direkt. War der Tag angespannt, zeigt sich das bei ihnen oft erst abends – nicht, weil sie "provozieren" wollen, sondern weil die Anspannung erst dann an die Oberfläche kommt.
Der Körper hat noch ungenutzte Energie
Manche Kinder brauchen tagsüber ausreichend körperliche Bewegung, um abends zur Ruhe zu kommen. Fehlt diese Bewegung, staut sich die Energie – und entlädt sich dann genau zur Schlafenszeit.
Sag das – nicht das
„Jetzt reiß dich zusammen und schlaf endlich!“
„Lass uns kurz alles vom Tag loslassen, bevor wir schlafen gehen.“
Ganz ehrlich: Nicht jede unruhige Abendphase hat eine tiefere Ursache – manchmal ist es einfach ein aufregender Tag gewesen. Der kostenlose Chart gibt dir aber einen ersten Hinweis, welches der drei Muster bei deinem Kind am ehesten zutrifft.
Finde heraus, was deinem Kind abends wirklich hilft
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